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DIE KITESCHULE
2. Kite und Surfcamp Fischland Darss Zigst Ostsee Koerks Strandarena

Kiteschule Kiten A bis Z:

Kite/Schirm

A

wie Adjuster/ Voreinstellsystem
~ dient dazu die Power des Kites vor beziehungsweise während der Fahrt einzustellen.

B

Die Bar/ Lenkstange
ist dafür da um den Schirm nach links oder rechts zu steuern. Zieht man die Bar entlang den De-Powertampen zwischen Adjuster und Chickenloop an den Körper bekommt der Kite mehr Power/ weg vom Körper weniger Power.

C

Der Chickenloop
verbindet den Kiter mittel Trapezhaken fest mit dem Kite/ Drachen.

D

De-Powerleinen/ Frontleinen
Vom Chickenloop über den De-Powertampen und den Adjuster ziehen die Frontleinen bis hoch zur Fronttube des Kites. Über diese Leinen wird der Drachen festgehalten.

E

Eigene Sicherheit
Dazu gehört eine funktionstüchtige Ausrüstung die hin und wieder kontrolliert werden muss. Das sind der Schirm mit den Tubes und dem Tuch und die Bar inkl. der Leinen. Beim Kiteboard sollten die Finnen und die Fußschlaufen gecheckt werden. Der Kiter selbst sollte einen Helm und eine Prallschutzweste tragen.

F

Fronttube
sie gibt dem Kite/Drachen sein typisches Profil und sorgt für eine optimale Anströmung des Windes. Meist befinden sich zwei Ventile an der Fronttube, je eins zum Aufblasen und eins zum Ablassen der Luft.

G

Genügend Freiraum an Land und im Wasser ist zu beachten!
Das bedeutet nach Lee (da wo der Wind hingeht) mindestens zwei Leinenlängen, nach Luv (da wo der Wind herkommt) eine Leinenlänge und nach links und rechts jeweils eine Leinenlänge Abstand. Eine Leinenlänge entspricht ca. 30 Meter. Freiraum bedeutet, dass sich in unmittelbarer Nähe weder Menschen,Tiere, Gegenstände oder ähnliche Hindernise befinden sollten, um sich und andere nicht zugefährden.

H

Helfer
Um den Schirm zu starten oder landen, benötigt man einen Helfer. Mittels Handzeichen zeigt man ihm an, wie er den Schirm positionieren soll. Der Kite/Drachen wird immer am Windfensterrand gestartet oder gelandet.

I

Industrielle Produktion
Die meisten Kites werden in grossen Stückzahlen produziert und daher können kleine Fehler auftreten. Also vor dem ersten Start alles gut prüfen und vom Händler erklären lassen.

J

Justierung
Alle Leinen wie De-Powertampen, Frontleinen und Steuerleinen können sich nach geraumer Zeit durch einseitige Belastung, Wasser und Sonneneinstrahlung dehnen. Deshalb sollte man hin und wieder mal kontrollieren, ob alles noch passt. Bei jeden Kiteaufbau werden die Leinen "gekämmt" und auf Knoten oder Beschädigungen kontrolliert. Sollte man solche Abnutzungen entdecken, müssen die Leinen unbedingt getauscht werden, um Unfälle zu vermeiden.

K

Könnensstand
Wann und wo man ins Wasser geht, ist vom Könnensstand der jeweiligen Person abhängig. Anfänger bevorzugen in der Regel stehtiefes Wasser und verwenden einen kleineren Schirm, als Personen mit gleichen Körpergewicht aber dem höherem Leistungsniveau. Im Zweifel lieber einen kleineren Kite/Drachen aufbauen, dann ist man immer auf der sicheren Seite.

L

Lehrgang
Wenn man sich für das Kitsurfen interessiert, ist es ratsam einen Kurs zu absolvieren. Entweder probiert man es erstmal mit einem Schnupperkurs oder gleich mit einem Grundkurs bei einer Kiteschule. Darin wird alles Wichtige vermittelt, um anschließend an den Kurs selbständig und sicher zu üben.

M

Material
dieses muss mit Vorsicht und Sorgfalt behandelt werden. Das Tuch des Kites ist sehr dünn und reißt schnell.
Wenn man den Kite nach dem Aufpumpen in der Ablageposition (Fronttube am Boden und zum Wind) beschweren will, dürfen in keinem Fall scharfe oder spitzen Gegenstände verwendet werden. Um den erwünschten Effekt zu erzielen sollte das Beschwerungsmaterial mindestens 1,5 Kilo wiegen.

N

Nicht machen!!!!
Nachts Kiten zu gehen ist verboten. Ebenso sollte stark böiger Wind und Gewiter gemieden werden. In Badezonen, Naturschutzgebieten und in Schifffahrtsstrassen ist das Kitesurfen ebenfalls nicht erlaubt. Wo man Kiten kann und wie die Bedingungen am jeweiligen Spot sind, erfährt man am Besten beim Amt der Stadt, beim Hafenmeister oder noch besser an einer ortsansässigen Wassersportschule und natürlich bei den Locals.

O

Ordnung muss sein
Nach dem Aufbau des Drachen,bevor man ins Wasser geht, müssen alle Sachen wie z.B. die Kite-Pumpe weggeräumt werden. Es könnten für Andere eine Unfallgefahr darstellen oder wird vom Wind oder anderen Personen weggetragen. Denkt an den Freiraum nach Luv und Lee!!!

P

Pumpe
diese benötigt man zum Aufblasen des Kites. Immer dafür sorgen das die Pumpe sauber ist, damit kein Schmutz in die Tubes gelangt.

Q

Quadratmeter
Die Drachen sind in Quadratmeter eingeteilt. Die kleinsten sind 3 Quadratmeter und die Größten 16 Quadratmeter groß. Für welche Grösse man man sich entscheidet hängt sowohl vom Wind als auch vom Körpergewicht und deren Verhältnis zum Könnenstand ab. Die Windstärke wird in Bft (Beaufort) oder in Knoten angegeben, was für uns Kiter genauer ist, angegeben.

Bft Knoten Schirm

0 nix, Wakeboarden oder Longboarden gehn :-) Natürlich in Körks - bei uns!
1 bft = 1-2 Knoten Nächtes Video, bitte!
2 bft = 3-6 Knoten Träumen, das wird noch!
3 bft = 7-10 Knoten Mit einem 14- 16m2-Kite gehts raus, nur für Könner
4 bft =11-15 Knoten Mit einem 10-14m2-Kite- wir haben Spaß
5 bft =16-20 Knoten Der Kite..8-10m2..ein Grinsen - die Welle kommt
6 bft =21-26 Knoten Mit 6-8m2-Kite gehen die Sprünge haushoch
7 bft =27-33 Knoten Der 6m2-Kite geht noch.. die Anfänger schauen jetzt zu :-(
8 bft =34-40 Knoten Den kleinsten Kite nehmen den wir haben und hoffen
9 bft =41-47 Knoten Fast zuviel Wind.. aber 10 Minuten gehen noch
10 bft =48-55 Knoten Windssurfer sind unter sich..
11 bft =56-63 Knoten Morgen ist weniger Wind..hoffentlich
12 bft =64- Knoten .... ab zum Aldi eine Tüte holen

R

Relaunch/Wiederstart
Wenn der Drachen ins Wasser gefallen ist, muss man ihn neu starten. Mit einer bestimmten Technik, dem Relaunch, bekommt man durch gezieltes Benutzen der Leinen den Kite wieder in den Himmel. Wie das genau mit jedem Kite funktioniert zeigt der Lehrer im Grundkurs.

S

Steuerleinen
Die Steuerleinen sind an der Bar mit Vorleinen befestig und dienen allein dazu den Kite nach links und rechts zu steuern.

T

Tips/ Ohren
Die Tips oder Tipenden sind die Endstücke links und rechts am Drachen, wo Front- und Steuerleinen befestigt werden.

U

Unkontrolliert
Ist der Drachen ausser Kontrolle und droht dem Kiter Gefahr, gibt es zwei Auslösesysteme. Das Erste (Quick Release) lässt den Schirm drucklos vom Himmel fallen. Das Zweite ist die First Safety, damit trennt man sich komplett vom Schirm wenn das Leben in Gefahr ist.

V

Vielleicht
ist es eine gute Idee gleich bei uns anzurufen oder eine E-Mail zu schicken. Dann bekommst Du einen erstklassigen Grundkurs und wirst viel Spaß am Kiten haben.

W

Windfenster
Der mögliche Flugbereich, in dem der Kite geflogen wird, nennt sich Windfenster. Die Kraft des Kites im Windfenster ist sehr unterschiedlich,je nach dem wie schnell und wo der Kite geflogen wird.
Den geringsten Zug entwickelt der Schirm genau über einem im Zenit, sowie überall am vorderen Windfensterrand. Im relativ schmalen Bereich, der Softzone, entwickelt der Kite mäßigen Zug.
Die meiste Kraft spürst Du in der Mitte, der sogenannten Powerzone.

X

X-trem
Der Kitesport gehört mittlerweile zu den Funsportarten. Das war noch vor einigen Jahren ganz anders. In den Anfängen dieser Exstremsport gab es nur wenig Erfahrung, keine Safety und keine Lehrer. Nutze die deutlich verbesserten Bedingungen für Dich und du wirst beim Kiteboarding eine Menge Spaß für lang Zeit haben.

Z

Zeit
Es ist Zeit endlich Kiten zu gehen!!! Wir sehen uns an der Ostsee, auf dem Fischland Darß/Zingst bei der Funsportschule in Körkwitz am Bernsteinsee. Bis bald!